Die Idee zu iruBildung
Als wir vor ein paar Jahren mit KollegInnen aus der Fachschaft zusammengesetzt hatten, gewannen wir schnell die Einsicht, dass es aufgrund fehlender Schulbücher und anderer Materialien mehr Unterrichtsmaterialien für den islamischen Religionsunterricht geben muss.
Wir beschlossen, unsere bis dahin für den eigenen Unterricht erstellten Materialien zu prüfen und untereinander zur Verfügung zu stellen.
So wurde die Idee für iruBildung geboren.
Inhalte für den Religionsunterricht
Unser erklärtes Ziel ist es, Inhalte für den Religionsunterricht zur Verfügung zu stellen, die die Lernenden in einer religiös-weltanschaulichen pluralen Gesellschaft befähigt, eigene Standpunkte zu reflektieren und selbstbewusst einzunehmen. Ein Religionsverständnis das die Pluralität in einer Gesellschaft anerkennt, die freiheitlich-demokratische Grundordnung hochhält, von exklusivistischen und fundamentalistischen Deutungen entfernt ist und dabei Bezug zur eigenen Tradition im Sinne der Fachwissenschaftlichkeit nimmt, streben wir an.
Dabei sehen wir einen wertegeleiteten Unterricht mit einem interreligiösen Schwerpunkt, die die Schnittmengen zu Juden- und Christentum einbindet, als elementar für Effekte von Diskursfähigkeit und Ambiguitätstoleranz.


